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Plastikflasche

Wasser: Trinken Sie aus Plastikflaschen?

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Zugegeben: Es ist sehr bequem! Rein in den Supermarkt und schnell noch ein Six-pack Wasserflaschen einpacken. Keinen schweren Wasserkasten schleppen! Hinzu kommt, dass die Flaschen nach dem trinken ebenfalls sehr leicht zu transportieren und entsorgen sind. Die Anzahl der mit Wasser gefüllten Plastikflaschen nimmt stetig zu. Die Industrie betont dabei immer wieder, dass die Plastikflaschen keinerlei Auswirkungen auf das Wasser haben und verweist auf Experten, die diese Aussagen untermauern sollen. Fakt ist, dass unabhängig von der Auslegung, ob die Stoffe aus dem Plastik nun Auswirkung auf die Gesundheit haben, diese aber in das Wasser gelangen. So stellte die Stiftung Warentest bereits im Sommer 2008 bereits fest: „Acetaldehyd heißt der Übeltäter. Der Stoff entsteht bei der Produktion von PET-Flaschen und kann nach der Befüllung ins Wasser übergehen.“. (Quelle: Stiftung Warentest) Die Meinungen über die Wirkung von Acetaldehyd und die Dosierung gehen weit auseinander. Meiner Meinung nach  gehört der Stoff überhaupt nicht ins Wasser. Genauso wie viele andere Stoffe auch nicht.

Wasser mit Benzol: Stiftung Warentest deckt auf!

Dieses Jahr wurden zudem Wasser getestet, die mit Geschmack versetzt wurden. Ergebnis: „Kein Produkt im Test ist gut, sechs sind sogar mangelhaft. Auch wenn die Anbieter mit Früchten werben – tatsächlich ist meist nur ein Fantasiearoma im Wasser – eine klare Verbrauchertäuschung. Und in drei Wässern fanden die Tester krebserzeugendes Benzol.“ (Quelle: Stiftung Warentest) Wenn es nach Aussagen der Stiftung Warentest so klare Täuschungen bei solchen Getränken gibt, stellt sich mir daher die Frage: Wie sehr kann man den Beteuerungen der Industrie glauben, wenn diese immer wieder die Unschädlichkeit von Plastikflaschen betonen.

Wem soll man noch glauben?: Wasser mit Hormonen!

Acetaldehyd ist „fast“ noch das geringste übel. So sollen im Wasser doch viele weitere Dinge u.a. auch hormonell wirksame Schadstoffe enthalten sein wie. So hat sogar der BUND ein „Verbot des Einsatzes dieser Chemikalien in Lebensmittelverpackungen gefordert“

Unstrittig ist, dass Wasser in Glasflaschen mit Sicherheit keinerlei zusätzliche Schadstoffe annehmen kann. Ich persönlich trinke daher nichts mehr aus Plastikflaschen. Auch wenn mich oft der innere Bequemlichkeits-Schweinehund oft in Verführung bringt.

Zu dem Thema gibt es einige Filme. Sehen Sie dazu auch diesen Trailer:

 

Ich kann den gesamten Film nur empfehlen, wenn Sie gut drauf sind. Die Frage ist wieviel Realität Sie auf einmal vertragen können. Suchen Sie sich einen guten Tag aus, wenn Sie sich den Film anschauen wollen.

Dazu noch ein anderer Beitrag, den ich als sehr interessant empfunden habe:

Wasser: nur ein persönlicher Wassertest bringt Klarheit

Es ist aber eigentlich auch völlig unwichtig, was andere sagen. Entscheidend ist eigentlich nur was das Wasser enthält, das Sie täglich persönlich nutzen. Neben Plastik gibt es ja auch eine Vielzahl anderer Stoffe, die im Wasser enthalten sein können. Wenn Sie aber mehr erfahren wollen, wie sehr Ihr Wasser belastet oder wie rein es ist, packen Sie einfach eine Wasserprobe ein. Oder wenn Sie an verschiedenen Orten Leben und Wasser aus unterschiedlichen Quellen beziehen, sollten Sie auch mehrere Proben mitnehmen. Am Ende ist es entscheidend was Sie selber trinken. Vielleicht gehören Sie zu den glücklichen Menschen, die direkt neben einer sauberen Quelle sitzen. Ich bin leider auf den Wasserhahn angewiesen und mache auch immer wieder Test nach bestimmten Zeitabstände, um die Entwicklung zu kontrollieren. Sie können Wasser jederzeit bei einem Verbraucherverein testen lassen. Ich habe mein Wasser bei der Wassertankstelle e.V. untersuchen lassen. Der Verein veranstaltet neben dem Test auch generelle Informationsveranstaltung zum Thema Wasser. Termine finden Sie auf der Internetseite des Vereins.

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